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Almanach der Jüdischen Gemeinde Frankfurt
24,00 €*
Die Jüdische Gemeinde Frankfurt am
Main blickt seit ihrer Wiederbegründung auf 75 Jahre dynamische
Geschichte - und ist heute eine der vielfältigsten jüdischen
Gemeinschaften Deutschlands. Aus den rund 100 bis 200 Überlebenden der
unmittelbaren Nachkriegszeit ist eine lebendige, bunte Gemeinde
entstanden, ein Ort religiöser Praxis, kultureller Vielfalt und
engagierter Gegenwart. Der Almanach erzählt diese Entwicklung aus
persönlichen Perspektiven: Erinnerungen, heutige Erfahrungen und
unterschiedliche Blickwinkel fügen sich zu einem vielstimmigen Mosaik
jüdischen Lebens in Frankfurt und Deutschland. Die Publikation würdigt
all jene Menschen, die die Gemeinde geprägt haben, und lädt dazu ein,
die Kontinuität, Stärke und Aktualität jüdischen Lebens neu zu
entdecken.
Der deutsch-israelische Dialog
75,00 €*
Die achtbändige Edition dokumentiert in thematisch angeordneten Kapiteln die wichtigsten Stationen der deutsch-israelischen Beziehungen. In ausführlich kommentierten Protokollen, Interviews, Gesprächen mit Zeitzeugen, Vorträgen und Pressestimmen wird das gesamte Panorama der Beziehungen sichtbar, und zwar für die Bereiche Politik (Bd. 1-3), Wirtschaft/Landwirtschaft (Bd. 4-5) und Kultur (Bd. 6-8).
Deutsche Zentralbankiers und der Nationalsozialismus
26,00 €*
Von der Reichsbank zur Bundesbank. Die Reichsbank unterstützte das NS-Regime bei der Finanzierung der Aufrüstung und der Verwertung geraubten Vermögens. Sie wollten nicht hören, nicht sehen und nicht lernen. Konfrontiert mit Bildern, Zahlen und Wahrheiten zum »Dritten Reich«, reagierten Deutschlands Zentralbankiers nach 1945 empört, ausweichend oder nichtssagend. Dabei hatte sich die Reichsbank von einer Hüterin des Goldstandards zu einer Wechselstube für die Aufrüstungsfinanzierung gewandelt, zu einer Verwertungsstelle für geraubtes Vermögen aus ganz Europa und zu einem Zwischenlager für das Zahngold der Ermordeten. In diesem Buch untersuchen die Autorinnen und Autoren erstmals ausführlich die Zusammenarbeit der Zentralbankiers mit dem NS-Regime. Zudem fragen sie, wie es möglich war, dass die Notenbanken der Nachkriegszeit, besetzt mit vertrauten Gesichtern aus dem Nationalsozialismus, so mühelos zurückfanden zu einer konservativen Geldpolitik, wie sie die Reichsbank vor 1930 betrieben hatte. Dieser Band eröffnet eine neue Reihe über den Weg von der Reichsbank zur Bundesbank zwischen 1924 und 1970. In Länderstudien werden die Aktivitäten der Reichsbank im besetzten Europa des Zweiten Weltkriegs untersucht. Längsschnittstudien betrachten die Kontinuitäten in Personal und Konzepten der deutschen Geldpolitik.
Die Neuland baut der Stadt das Haus
35,00 €*
Die »institutionelle Wirklichkeit« einer lokal agierenden Wohnungsgesellschaft während der NS-Diktatur, der Nachkriegszeit sowie dem demokratischen Neubeginn in der Bundesrepublik. Als die Stadt Wolfsburg im Jahr 1963 nicht weniger als 80 Prozent der Geschäftsanteile der Neuland des Landes Niedersachsen übernahm, wurde in der lokalen Presse der feierliche Wunsch formuliert, beide Parteien mögen eine »gute Ehe« führen. Im Grunde genommen lebten die beiden »Ehepartner« zu diesem Zeitpunkt, wenn auch in unterschiedlichen Konstellationen, längst 25 Jahre in »wilder Ehe« miteinander. Denn kurz nachdem im Sommer 1938 die »Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben« mit dem erklärten Ziel, eine nationalsozialistische »Musterstadt« zu werden, gegründet worden war, schuf die für das Projekt verantwortlich zeichnende Deutsche Arbeitsfront (DAF) mit der Neuland, Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft ein Instrument, um den Wohnungsbau voranzutreiben. In diesem Band werden einerseits Aufbau, Struktur, personelle Netzwerke und Kontinuitäten des lokalen Wohnungsunternehmens sowie dessen enge Verbindungen zur Stadt nachgezeichnet, andererseits der Versuch unternommen, anhand der Neuland eine Architektur-, Kultur- und Gesellschaftsgeschichte des Wohnens von der Zeit des Nationalsozialismus bis in die frühen 1970er Jahre hinein zu schreiben.