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»Hijacking Memory« – Zur Instrumentalisierung des Holocaust durch die Neue Rechte
29,50 €*
Rechte Kräfte wie die AfD, Viktor Orbán oder Steve Bannon verfolgen seit einigen Jahren eine Strategie, die gefährliche Erfolge zeigt. Wenn ihnen vorgeworfen wird, sich rassistischer oder gar neofaschistischer Methoden zu bedienen, haben sie oft eine schnelle Antwort parat: Wer bedingungslose Solidarität mit Israel verkündet, kann kein Nazi sein. Die Beiträger*innen eruieren diese berechnende Rhetorik und zeigen, wie die Instrumentalisierung des Holocaust durch die Neue Rechte die demokratische und rechtsstaatliche Gesellschaft gefährdet.
Verschwörungstheorien als Waffe - Wie man die Tricks der Verschwörungsgauner durchschaut und abwehrt
16,95 €*
Edmüller, Andreas
Projektiver Antizionismus
139,00 €*
Im projektiven Antizionismus findet eine geopolitische Reproduktion des Antisemitismus statt. Die Beiträge zeigen, wie der Hass auf den jüdischen Staat als Integrationsideologie fungiert, welche schon vor den Massakern vom 7. Oktober politisch heterogene Bündnisse gegen Israel ermöglicht hat. Aus politikwissenschaftlicher, soziologischer und geschichtswissenschaftlicher Perspektive wird die Zäsur der Hamas-Massaker für eine interdisziplinäre, sich an der Kritischen Theorie orientierende Antisemitismuskritik beleuchtet. Die Beiträge skizzieren globale Erscheinungsformen des Israelhasses und analysieren die theoretischen und historischen Traditionen eines antisemitischen Antizionismus und seine intersektionalen ideologischen Verschränkungen.
Mit Beiträgen von
Johanna Bach | Randi Becker | Ulrike Becker | Andreas Benl | Martin Cüppers | Tobias Ebbrecht-Hartmann | Frederik Fuß| Jan Gerber | Gesche Gerdes | Stephan Grigat | Alex Gruber | Matheus Hagedorny | Günther Jikeli | Christoph Joppich | Olaf Kistenmacher | Matthias Küntzel | Ismail Küpeli | Florian Markl | Elke Rajal | Lars Rensmann | Nikolai Schreiter | Karin Stögner | Kim Robin Stoller | Eli Vinokur
Dieser Titel erscheint auch Open Access.
Schwarze Juden, Weiße Juden?
32,00 €*
Jüdische Identität im Spannungsverhältnis zwischen Eigendefinitionen, Antisemitismus und Rassismus.
Welche Hautfarben haben Jüdinnen und Juden - und welche werden ihnen zugeschrieben? Wie verorten sie sich selbst?
Seit Jahrhunderten werden Menschen durch rassistische Weltanschauungen vor allem nach ihrer Hautfarbige bewertet. »Rassentheorien«, Kolonialismus, Antisemitismus und andere Überlegenheitsfantasien schufen eine fundamentale Hierarchie: eine Ordnung der Welt, die auf der Ordnung nach Hautfarben beruht. Die Publikation beleuchtet diese Stereotypisierungen und Ausgrenzungen, die Jews of Color welt-weit - insbesondere in Europa, den USA und Israel - erfahren.
Heutige Diskurse verstehen Hautfarbige als historische und soziale Konstruktion und weniger als biologische Kategorie. Gerade die jüngste Eskalation des Nahost-Konflikts führte zur Verfestigung des Stereotyps von Juden als Weiße Kolonialherren, die eine »nicht-Weiße«, indigene Bevölkerung unterdrücken. Dafür wird ausgeblendet, dass Jüdinnen und Juden - nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass ihre Geschichte von Migration, Vertreibung, und allen voran von der Schoa geprägt ist - auf allen Kontinenten präsent waren und sind.
Sind Jüdinnen und Juden nun aber Weiß, »nicht-Weiß« oder Schwarz? Die verschiedenen Antworten und ihre weitreichenden Folgen bekräftigen die Aktualität und Dringlichkeit dieser Publikation.