Produkte filtern
–
-
Bücher
- Religion
- Geschichte
- Judenfeindlichkeit
- Zeitgeschichte
- Israel
- Lehrbücher
- Belletristik
- Graphic Novels | Comics
- Lyrik
- Literatur für Kinder und Jugendliche
- Künste
- Biographien
- Geistesleben
- Fremdsprachige Literatur
- Aus der jüdischen Tradition
- Liederbücher
- Jüdische Stimmen heute
- Museumspublikationen
- Antiquariat
- Judaica
- Feiertage & Feste
- Schmuck
- Für Zuhause
- Kinder
- Multimedia
- Papeterie & Accessoires
Migrationsprozesse und Mobilität
65,00 €*
Migration und Mobilität wirken sich seit Jahrhunderten wesentlich auf die Herausbildung der europäischen Gesellschaften aus und besonders die jüdischen Gemeinschaften wurden von diesen Phänomenen fortwährend geprägt. Der vorliegende Band widmet sich der erzwungenen und freiwilligen Mobilität von Einzelpersonen und jüdischen Gemeinden in Österreich, Deutschland, Böhmen und Schlesien während des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Familiäre Beziehungen, Wissenstransfer, wirtschaftliche Gründe und Vertreibungen waren die wichtigsten Gründe für einen Ortswechsel. Die ambivalente Haltung der gesetzgebenden Instanzen zwischen Ablehnung der Juden aus religiösen Gründen und Anerkennung ihrer ökonomischen Bedeutung schuf für sie zusätzliche Unsicherheit.
Die Autorinnen und Autoren aus der Tschechischen Republik, Österreich, Deutschland und Polen betrachten in diesem Band Ursachen, Verläufe und Folgen der jüdischen Migration in Mitteleuropa. Angesichts der gegenwärtigen Migrationsbewegungen liefern sie einen wichtigen Beitrag zur Analyse und dem Verstehen von Migrationsprozessen und ihrer vielfältigen Gründe.
Pariser Nächte - Парижские ночи
25,00 €*
Paris war von Mitte der zwanziger Jahre bis zum Zweiten Weltkrieg die Hauptstadt der russischsprachigen Diaspora. Damit löste es Berlin als Exilstation ab, wohin sich eine Welle von Intellektuellen und Künstlern vor Revolution und Bürgerkrieg geflüchtet hatte. »Russkij Montparnasse« trat an die Stelle des vitalen »Charlottengrad«. Einige der nach Frankreich verschlagenen Autoren erlangten Weltruhm – aber nur als Erzähler: Ivan Bunin wurde 1933 sogar der Nobelpreis verliehen die Romane von Vladimir Nabokov, Nina Berberova und jüngst Gaito Gasdanov wurden in Dutzende Sprachen übersetzt, die Hauptwerke von Il´ja Zdanevič (Iliazd) gehören zum Besten, was im 20. Jahrhundert geschrieben wurde. Im Schatten dieser Prosa fand in Paris auch die Lyrik zu einer Blüte, während sie in der Sowjetunion zunehmend ideologisch im Keim erstickt wurde, wenn nicht gar Dichter – wie Nikolaj Gumiljov – bereits früh umgebracht wurden. Am dichterischen Reichtum in Paris – teils unter ärmlichsten Lebensbedingungen – hatten Tradition wie Moderne Anteil. Symbolisten des »Silbernen Zeitalters« konkurrierten mit Vertretern der existentialistischen »Pariser Note« und russisch-französischen Avantgardisten. Diese zweisprachige Anthologie versammelt 100 Gedichte von zwanzig russischen Exillyrikern aus Paris. Darunter sind berühmte Namen wie Marina Cvetaeva, Vladimir Nabokov, der von ihm bewunderte Vladislav Chodasevič oder Vassily Kandinsky, neben den wenigstens etwas bekannten Boris Poplavskij oder Anatolij Štejger stehen Georgij Ivanov, Georgij Adamovič, Dovid Knut, Jurij Mandel’štam u. a. Bewegend die Gedichte der Nonne Mutter Maria, die gegen GULAG wie Judenverfolgung anschrieb und der Résistance angehörte, ehe sie 1945 im KZ Ravensbrück ermordet wurde.