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Being Jewish Today
24,00 €*
Der 7. Oktober, der Terror der Hamas und der nachfolgende Krieg in Gaza, die weltweiten Proteste dagegen stellen Jüdinnen und Juden in aller Welt vor neue entscheidende Fragen: nach Zugehörigkeit, Entfremdung von Israel oder Loyalität zum jüdischen Staat, nach Repräsentation. Die jüdische Welt ist in Aufruhr und Unruhe.
Antisemitische Anfeindungen haben weltweit, besonders in Deutschland massiv zugenommen. Gleichzeitig sind viele liberale, säkulare oder progressive Jüdinnen und Juden uneins mit der Politik der derzeitigen israelischen Regierung, geraten in Erklärungsnot oder einen Zwang, sich anderen erklären zu müssen. Ein Spannungsfeld ist entstanden, das nicht nur politisch, sondern existentiell ist.
Wie lassen sich Solidarität und Kritik zusammendenken? Wie sieht ein jüdisches Selbstverständnis aus, das Raum für Vielstimmigkeit und Widerspruch bietet? Bedeutet jüdisch zu sein auch israelisch zu sein? Inwieweit verändert der 7. Oktober jüdisches Gemeindeleben, die Gedankenwelt und jüdische Publizistik? Wie steht es um das jüdische Gemeindeleben in den USA?
In den USA wird eine intensive Diskussion über all das geführt, mit der dieser Band vertraut machen möchte: Peter Beinart ist darin mit seinem Beitrag Being Jewish after the Destruction of Gaza vertreten, die Gegenstimme von Elliot Crosgrove mit In such a time as this. On being Jewish Today sowie Susannah Heschel, Sarah Hammerschlag, Emily Levine, Shaul Magid und David N. Myers.
Kinder des Schattens-Israelische Theatertexte zur Shoah seit der Staatsgründung
34,00 €*
Die Shoah hat israelische Dramatiker:innen in den Jahrzehnten seit der Staatsgründung 1948 immer wieder beschäftigt. Dabei haben sich die Intensität der Auseinandersetzung und mit dem Wechsel der Generationen auch die Perspektiven, Schwerpunktsetzungen und Erzählformen verändert. Abgesehen von einigen Stücken, die als Bühnenmanuskripte in deutscher Übersetzung vorliegen, gibt es jedoch bis heute keine Publikation, die deutschsprachigen Leser:innen diesen zentralen Aspekt israelischer Kultur zugänglich macht. Mit über einem Dutzend aus dem Hebräischen übersetzten Theatertexten schafft die Anthologie Kinder des Schattens. Israelische Theatertexte zur Shoah seit der Staatsgründung nun diese wertvolle Möglichkeit.
Viele der Texte stammen von namhaften israelischen Autor:innen, die wichtige Stimmen im Theater und/oder in der Literatur waren und sind. So ist es etwa bei den Schriftsteller:innen Lea Goldberg und Jehuda Amichai bezeichnend, dass sie, die nur selten fürs Theater geschrieben haben, gerade mit diesen Stücken eindrückliche Werke ins israelische Theater brachten. Andere, wie u.a. Hanoch Levin, Joshua Sobol, Dudu Ma‘ayan und Smadar Ya‘aron oder in den vergangenen Jahren Gilit Yitzhaki und Hadar Galron waren oder sind zentrale Akteur:innen der israelischen Theaterlandschaft. Die ausgewählten Theatertexte vermitteln so auch einen literatur-, kultur- und sozialhistorischen Einblick, können sie doch als Dokumente gesellschaftlicher Entwicklungen in der Rezeption und Rolle der Shoah in der israelischen Gesellschaft gelesen werden. An den hier versammelten Stücken lässt sich ablesen, wie sich die Verhandlung der Shoah, die Auseinandersetzungen um die Erinnerung sowie das Trauma über die Jahrzehnte und mit den Generationen verändert haben.
Einige der Stücke wurden bereits im deutschsprachigen Theater gespielt, wenige mehrmals wie Ghetto (1984) von Joshua Sobol oder Amsterdam (2018) von Maya Arad Yasur; die meisten aber sind hierzulande sowohl für Leser:innen als auch für Theaterschaffende noch zu entdecken. Die Anthologie wird 14 Theatertexte in zwei Bänden umfassen, von denen die Hälfte für diese Veröffentlichung ins Deutsche übersetzt wurde.
Mit Theatertexten von Jehuda Amichai, Maya Arad Yasur, Ya‘acov Buchan / Hadar Galron, Lea Goldberg, Ilan Hatzor, Motti Lerner, Hanoch Levin, Savyon Liebrecht, Dudu Ma‘ayan / Smadar Ya‘aron, Nathan Shaham, Joshua Sobol, Ben-Zion Tomer, Oren Yaacobi und Gilit Yitzhaki.