Jüdische Räume lesen
Konstruktionen jüdischen Kulturerbes in Literaturen zu Architektur, Stadt und Raum
Autor: Przystawik, M.
2.Autor: Dickow-Rotter, S.
Autorenzusatz: (Hg.)
Erscheinung: 2026
Seiten: 272
Bindung: gb
Produktinformationen "Jüdische Räume lesen"
Architektur und Literatur fungieren als wesentliche Ausdrucksformen jüdischen Selbstverständnisses. Bauwerke und Texte prägten kollektive Identität und Kulturerbe.
Dieser Sammelband untersucht, wie Architektur und Literatur als Ausdrucksformen jüdischen Kulturerbes Identität und Selbstverständnis prägen. Mit Beiträgen aus Architekturtheorie, Literaturwissenschaft und jüdischer Geschichte beleuchtet das Buch die Wahrnehmung von Bauwerken, Texten und Denkmälern von der Haskala bis heute. Erhältlich in unseren Literaturhandlungen in München, Dachau und Frankfurt. Architektur und Literatur als zentrale »Orte« jüdischen Kulturerbes stehen im Mittelpunkt dieses interdisziplinären Sammelbands. Mit Ansätzen aus Architekturtheorie, Literaturwissenschaft und jüdischer Geschichte wird untersucht, wie sowohl Bauwerke als auch Texte als Resonanzräume jüdischer Identitäten fungieren. Dabei werden schriftliche Quellen wie Zeitschriften, Reiseberichte, Romane und Denkmalinventare hinsichtlich ihrer Darstellung, Wahrnehmung und baulichen Rezeption jüdischer Räume und Architekturen analysiert. Die Konstruktion und Verhandlung jüdischen Kulturerbes seit der Haskala bis in die Gegenwart wird so verdeutlicht. Die Beiträgerinnen und Beiträger beleuchten den Dialog zwischen gebauter Realität und fiktionaler Repräsentation, etwa im Kontext des Denkmalschutzes, jüdischer Literatur, Fachliteratur zur Architektur, filmischer Dokumentationen und städtischer Räume. Durch methodische Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven tragen die Ergebnisse zu aktuellen Diskursen über jüdische Geschichte, Identität und Kulturerbe bei. Sichtbar wird damit, wie sich durch Verbindung von Architektur und Text jüdische Selbstpositionierungen auf vielstimmige Weise formen und reflektieren.
Besonders geeignet für Leser:innen der Architektur-, Literatur- und Jüdischen Studien. Der Band zeigt, wie Bauwerke, Denkmalinventare, Romane, Reiseberichte und weitere Quellen als Resonanzräume jüdischer Identität fungieren. Durch die Verbindung von gebauter Realität und fiktionaler Repräsentation wird sichtbar, wie sich jüdisches Kulturerbe und kollektive Identität seit der Haskala bis in die Gegenwart entwickeln. Dieses Werk ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk für wissenschaftliche Forschung, zeitgeschichtliche Bildung und die Vermittlung jüdischer Kultur.
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