„Uns brennt der Boden unter den Füßen…“
Eine jüdische Familie zwischen Berlin, Santiago de Chile und dem Ghetto Litzmannstadt
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Autor: Oswalt, Stefanie
Erscheinung: 2026
Seiten: 224
Bindung: gb
Produktinformationen "„Uns brennt der Boden unter den Füßen…“"
Anfang 1939 flüchtet Rudi Pincus, ein 21-jähriger Optikergeselle
aus Berlin vor der nationalsozialistischen Verfolgung nach Chile. Seine
Eltern erhalten keine Visa und müssen zurückbleiben. Von nun an ist die
Familie nur noch durch Briefpost miteinander verbunden. Als die Eltern
im Oktober 1941 ins Ghetto Litzmannstadt deportiert werden, reißt die
Korrespondenz ab.
Jahrzehnte später stoßen die Enkel auf die Briefe von damals. Sie beginnen, Herkunft und Schicksal der ermordeten Großeltern zu rekonstruieren. Es gelingt, die Wurzeln der Familie bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückzuverfolgen. Besonders wichtig aber ist die Korrespondenz. Sie veranschaulicht die Herausforderungen und Hoffnungen, die Selbstbehauptung und die Verzweiflung der Familie angesichts der zunehmenden Bedrohung. Erstmals werden Wertvorstellungen und Persönlichkeiten der Vorfahren fassbar.
„Bin ich ein Überlebender?“, fragen sich die Nachkommen, eine Frage, die angesichts des weltweit wieder zunehmenden Antisemitismus eine vielschichtige Aktualität gewonnen hat.
Jahrzehnte später stoßen die Enkel auf die Briefe von damals. Sie beginnen, Herkunft und Schicksal der ermordeten Großeltern zu rekonstruieren. Es gelingt, die Wurzeln der Familie bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückzuverfolgen. Besonders wichtig aber ist die Korrespondenz. Sie veranschaulicht die Herausforderungen und Hoffnungen, die Selbstbehauptung und die Verzweiflung der Familie angesichts der zunehmenden Bedrohung. Erstmals werden Wertvorstellungen und Persönlichkeiten der Vorfahren fassbar.
„Bin ich ein Überlebender?“, fragen sich die Nachkommen, eine Frage, die angesichts des weltweit wieder zunehmenden Antisemitismus eine vielschichtige Aktualität gewonnen hat.
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