Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Zur Startseite gehen

Skandale in Uniform

Die lange Geschichte des Rechtsradikalismus in der Bundeswehr

Produktinformationen "Skandale in Uniform"

Die Bundeswehr steht unter Beobachtung. Zahlreiche rechtsradikale Vorfälle sorgen seit Jahren für Schlagzeilen: Soldaten fielen mit Hitlergrüßen auf, horteten Waffen und bereiteten sich auf einen Staatsstreich am »Tag X« vor. 

Alles »Einzelfälle«, wie das Verteidigungsministerium bis heute meist behauptet?

Der Historiker Jakob Saß zeigt, dass sowohl das Problem als auch die Verharmlosung so alt wie die Parlamentsarmee selbst sind: Seit ihrer Gründung gilt die Bundeswehr als attraktiv für Rechtsradikale. 

Hierarchie, Waffen, Uniform, Kameradschaft und nicht zuletzt die Verherrlichung der Wehrmacht in der offiziellen Traditionspflege zogen sie an. 

NPD und rechte Terrorgruppen rekrutierten besonders im Kalten Krieg erfolgreich unter Soldaten, antisemitische Ausschreitungen wurden als makabre Witze abgetan. 

Zwar stellten solche Skandale immer wieder das Leitbild des verfassungstreuen »Staatsbürgers in Uniform« infrage, zwangen aber auch das Verteidigungsministerium zu Reformen.


Dieses Buch untersucht erstmals auf breiter Quellenbasis die weitreichenden, jahrzehntelang gewachsenen Gelegenheitsstrukturen in der Bundeswehr, von denen die radikale Rechte bis heute profitiert.
Sie finden den für das Produkt verantwortlichen Wirtschaftsakteur auf dem jeweiligen Produkt selbst, auf dessen Verpackung oder in einer dem Produkt beigefügten Unterlage. Diese Information ist in der Regel gut sichtbar angebracht, um Ihnen eine einfache Identifikation des Verantwortlichen zu ermöglichen.