Privilegiert diskriminiert
Aus Tagebüchern und Briefen des jungen Berliners Peter Pfankuch von 1939 bis 1945
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Autor: Pfankuch, Susanne
Erscheinung: 2026
Seiten: 320
Bindung: gb
Produktinformationen " Privilegiert diskriminiert"
eter Pfankuch: ein sogenannter
halb-jüdischer Junge im Nationalsozialismus. Als Teenager schreibt er
über die gesamte Kriegszeit von 1939 bis 1945 Tagebuch - eine einmalige
zeithistorische Quelle, die in diesem Buch erstmals ausgewertet wird.
Pfankuch dokumentiert sein Leben in Berlin, während Nationalsozialismus
und Krieg zunehmend seinen Alltag bestimmen. Die Familie lebt nahe am
Abgrund: Der Vater verliert die Arbeit, die Mutter fürchtet die
Deportation, er selbst erhält Schulverbot. Einige Verwandte und Freunde
flüchten oder werden deportiert. Bomben fallen. Sorgen, Not und Angst
werden immer mehr zur Normalität. Diese Tagebücher sind nicht
vergleichbar mit denen der Anne Frank; Pfankuch ist nicht das männliche
Pendant zu ihr. Dennoch gibt es Parallelen, dennoch schreibt hier ein
junger Mensch im Verborgenen seine Alltagsbeobachtungen über eine ihm
feindliche Welt auf. In dieser Situation lernt er den Architekten Hans
Scharoun kennen, für den er im Krieg arbeiten kann. Peter Pfankuch wird
später selbst ein wichtiger Architekt im West-Berlin der Nachkriegszeit.
Autorin ist die Tochter Pfankuchs, die als Historikerin und Tochter
sich auf eine Spurensuche nach ihrem Vater begibt.
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