Die Welt in der ich lebte
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Autor: Losa, Ilse
Erscheinung: 2026
Seiten: 238
Ergänzung: aus dem Port. Meyer-Minnemann, Maralde
Produktinformationen "Die Welt in der ich lebte"
In die Beschreibung einer Kindheit
auf dem Land mischt sich die zunehmende Gefährdung jüdischen Lebens im
aufkommenden Nationalsozialismus - ein facettenreicher Roman und ein
authentisches ZeitdokumentAnfang 1934 wird Rose Frankfurter ins
Polizeipräsidium am Alexanderplatz in Berlin vorgeladen und wegen eines
abgefangenen hitlerkritischen Briefes stundenlang verhört. In fünf Tagen
werde man ihr die Entscheidung über ihr weiteres Schicksal mit teilen.
Mit dieser eindrucksvollen Szene endet der autobiografisch grundierte
Roman »Die Welt in der ich lebte«. Die junge Ilse Lieblich selbst
entscheidet sich zur Flucht. In Portugal schreibt sie 1949 auf
Portugiesisch mit »Die Welt in der ich lebte« ihren ersten Roman, auf
der Folie ihrer Erinnerungen an das kleine Dorf, an das Aufwachsen bei
den Großeltern, an die Schulzeit und die heimische Landschaft und die
Menschen dort, aber auch an wachsende Erfahrungen von Ausgrenzung. Ein
großes Wagnis, eine gelungene Vermittlung zweier Kulturen und
Sprachräume und zugleich der Beginn ihrer Karriere.
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