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Die „Sachentscheidung“ als Tat

Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes

Produktinformationen "Die „Sachentscheidung“ als Tat"

Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA) war zentral für die Konzeption und Durchführung der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Doch erst im Jahr 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der West-Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf, um die Täter doch noch zur Verantwortung zu ziehen. In einer Großanstrengung und trotz enormer Widerstände in der bundesrepublikanischen Justizlandschaft führten die Bemühungen zur Einleitung von Dutzenden Strafverfahren. Doch gemessen an den gerichtlichen Entscheidungen waren die Ergebnisse mager. Nur drei ehemalige Angehörige des RSHA wurden verurteilt. Die Studie von Malte Beeker stellt die erste Monografie zum wohl größten bundesrepublikanischen NSG-Ermittlungsvorgang dar.
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