Die „Sachentscheidung“ als Tat
Das West-Berliner Verfahren gegen die ehemaligen Angehörigen des Reichssicherheitshauptamtes
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Autor: Beeker, Malte
Erscheinung: 2026
Seiten: 576
Produktinformationen "Die „Sachentscheidung“ als Tat"
Das Reichssicherheitshauptamt (RSHA)
war zentral für die Konzeption und Durchführung der
nationalsozialistischen Gewaltverbrechen in der Zeit des Zweiten
Weltkrieges. Doch erst im Jahr 1963 nahm eine Arbeitsgruppe der
West-Berliner Staatsanwaltschaft Ermittlungen auf, um die Täter doch
noch zur Verantwortung zu ziehen. In einer Großanstrengung und trotz
enormer Widerstände in der bundesrepublikanischen Justizlandschaft
führten die Bemühungen zur Einleitung von Dutzenden Strafverfahren. Doch
gemessen an den gerichtlichen Entscheidungen waren die Ergebnisse
mager. Nur drei ehemalige Angehörige des RSHA wurden verurteilt. Die
Studie von Malte Beeker stellt die erste Monografie zum wohl größten
bundesrepublikanischen NSG-Ermittlungsvorgang dar.
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