Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle

Die Deportation der Juden 1941-1945
Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle
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  • Semmelroth, Felix
  • 2016
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Produktinformationen "Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle"
Ab Oktober 1941 nutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der früheren Großmarkthalle, um dort mehr als 10.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus Frankfurt am Main und der Umgebung zu sammeln, auszuplündern und gewaltsam auf die Massentransporte in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager zu zwingen. Für dieses Verbrechen und damit die historische Bedeutung des Ortes, heute Sitz der Europäischen Zentralbank, steht die Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle.In der Publikation präsentieren die Architekten Marcus Kaiser und Tobias Katz (KatzKaiser, Köln/Darmstadt) ihr künstlerisches Konzept, dessen Realisierung Norbert Miguletz fotografisch dokumentiert. Mit weiteren Beiträgen von Alfons Maria Arns, Fritz Backhaus, Heike Drummer, Ursula Ernst, Raphael Gross, Monica Kingreen, Peter Cachola Schmal und Felix Semmelroth.Zu lange seien (die Verbrechen des Nationalsozialismus) ein Tabuthema gewesen, so der Historiker Fritz Backhaus in seinem bemerkenswerten Beitrag für das Buch. Frankfurter RundschauRaphael Gross, Prof. Dr. phil., geboren 1966 in Zürich, studierte Geschichte in Zürich, Berlin, Cambridge, Bielefeld, Jerusalem und Essen. Seit 2001 ist er Direktor des Leo Baeck Instituts in London und leitet seit Februar 2006 zudem das Jüdische Museum in Frankfurt am Main sowie seit April 2007 das Fritz Bauer Institut. Er ist Honorarprofessor im Fachbereich Geschichte der Goethe-Universität in Frankfurt am Main und Reader am Queen Mary College in London.
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