Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke

Der Campo Santo Teutonico und der Vatikan 1933-1955
Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke
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  • Heid, Stefan
  • 2015
  • 592
  • gb
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Produktinformationen "Orte der Zuflucht und personeller Netzwerke"
Heute ist bekannt, dass nach 1933 aus dem nationalsozialistischen Machtbereich ca. 18.000 Juden und ca. 2.000 weitere Emigranten in Italien Zuflucht fanden, unter ihnen zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Auch in vatikanischen Institutionen sowie im exterritorial gelegenen Campo Santo Teutonico, der ältesten deutschen Nationalstiftung Roms, fanden deutschsprachige Forscher nach 1933 Zuflucht, aber eine intensivere Beschäftigung mit diesem Thema stand noch aus. Eine im März 2013 zum 125-jährigen Bestehen des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft (RIGG) im Campo Santo durchgeführte Tagung hatte das Anliegen, dieses Forschungsdesiderat zu schließen. Der vorliegende Band dokumentiert die Tagungsbeiträge. Ein spannendes Stück deutscher Wissenschaftsgeschichte.Stefan Heid, geboren 1961, studierte Kath. Theologie, Altphilologie und Christliche Archäologie in Bonn. Er wurde dort 1991 zum Dr. theol. promoviert, habilitierte sich 2000 mit der Venia Legendi für Alte Kirchengeschichte, Patrologie und Christliche Archäologie und lehrt seit 2001 als ordentlicher Professor am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie in Rom Liturgiegeschichte und Hagiographie. Seit 2011 ist er Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft und verantwortlicher Herausgeber der Römischen Quartalschrift .
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