Geschichten im Konflikt

Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst, 1937 - 1955
Geschichten im Konflikt
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  • Brantl, Sabine
  • 2017
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Die Frage nach dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit stellte sich für dasHaus der Kunst in... mehr
Produktinformationen "Geschichten im Konflikt"
Die Frage nach dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit stellte sich für dasHaus der Kunst in München bereits direkt nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als dasHaus im Jahr 1946 wieder als Ausstellungsraum diente. Seit 1995 erforscht es aktivdiese Vergangenheit und stellt die Ergebnisse den Besuchern in verschiedener Formzur Verfügung. 2012 erinnerte das Hauses der Kunst unter dem Titel "Geschichtenim Konflikt. Das Haus der Kunst und der ideologische Gebrauch von Kunst, 1937 - 1955" mit einer groß angelegten Ausstellung an den 75. Jahrestag seiner Eröffnung imSommer 1937 - ein Datum, welches das erneute Nachdenken über den komplexenhistorischen Prozess bedingte, der das Hauses der Kunst in seiner heutigen Form hervorgebracht hat.Der reich bebilderte Band umspannt die historischen Eckdaten, in denen sich einegesellschaftliche und politische Entwicklung vollzog, an deren Anfang die Ideologieder Nationalsozialisten stand und an deren Ende die Transformation zu einemdemokratisch verfassten Staat begonnen hatte. In dieser Zeitspanne veränderte sichnicht nur die inhaltliche Ausrichtung des Haus der Kunst entscheidend; durch diekulturhistorischen Wendungen dieser Zeit wurden auch die Weichen für die weitereEntwicklung als internationales Ausstellungshaus gestellt. Heute spielt das Hausder Kunst bei der Diskussion über relevante Positionen der zeitgenössischen Kunsteine gestaltende Rolle. "Geschichten im Konflikt" dokumentiert die historischenEntwicklungen im Kontext politischer und kultureller Transformationen, aber auchin ihren internationalen Parallelen und Bezügen. Großausstellungen, die für dieTopografie der Kunst des 20. Jahrhunderts maßgebend waren, wie die Pariser Weltausstellung 1937, die Biennalen von Venedig und die erste documenta 1955, bildendie Koordinaten der internationalen Dimension der Geschichte.
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