Krise und Trauma
Zur Psychosoziologie kollektiver Gewalt im Nationalsozialismus
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Autor: Harten, Hans-Christian
Erscheinung: 2025
Seiten: 549
Bindung: gb
Produktinformationen "Krise und Trauma"
Militärische Niederlage, Revolution, Versailles, soziale Unruhen, Hyperinflation und schließlich die Weltwirtschaftskrise – diese Anhäufung negativer Erfahrungen war für viele Zeitgenossen traumatisch. Hitler und die Nationalsozialisten schienen eine Auflösung zu bieten, indem sie versprachen, Deutschland wieder stark zu machen und es, von äußeren Fesseln und inneren Feinden befreit, zur Großmacht zu führen.
Doch es war die falsche Therapie. Statt der Auseinandersetzung mit der Realität konstruierte man irrationale Mythen und paranoide Feindbilder. Um für einen neuen Waffengang gewappnet zu sein, brauchte man ein geeintes und geschlossenes, von inneren Feinden gereinigtes Volk mit Menschen, die von einem neuen Rassenbewusstsein getragen waren, das sie stark und unbesiegbar machen sollte. Mit dem Krieg verselbständigten sich die irrationalen Momente dieser Therapie. Je mehr sich die Realität den Erwartungen widersetzte, desto mehr schlug der Wunsch nach Stärke in Vernichtungswahn um.
Doch es war die falsche Therapie. Statt der Auseinandersetzung mit der Realität konstruierte man irrationale Mythen und paranoide Feindbilder. Um für einen neuen Waffengang gewappnet zu sein, brauchte man ein geeintes und geschlossenes, von inneren Feinden gereinigtes Volk mit Menschen, die von einem neuen Rassenbewusstsein getragen waren, das sie stark und unbesiegbar machen sollte. Mit dem Krieg verselbständigten sich die irrationalen Momente dieser Therapie. Je mehr sich die Realität den Erwartungen widersetzte, desto mehr schlug der Wunsch nach Stärke in Vernichtungswahn um.
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