"Verliehen für die Flucht vor den Fahnen"

Das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz in Wien
"Verliehen für die Flucht vor den Fahnen"
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  • Alton, Juliane
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Österreich und seine Deserteure - aktuelle Debatten und neue Perspektiven anlässlich der... mehr
Produktinformationen ""Verliehen für die Flucht vor den Fahnen""
Österreich und seine Deserteure - aktuelle Debatten und neue Perspektiven anlässlich der Eröffnung des Denkmals für die Verfolgten der NS-Militärjustiz in Wien.Am 24. Oktober 2014 wurde in Wien das Denkmal für die österreichischen Verfolgten der NS-Militärjustiz eröffnet. Es befindet sich am Ballhausplatz, zwischen Bundeskanzleramt und Präsidentschaftskanzlei gelegen, und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Heldenplatz. Der Staatsakt, an dem die prominentesten Politikerinnen und Politiker des Landes teilnahmen - allen voran der Bundespräsident -, markiert einen gedenkpolitischen Meilenstein und den Höhepunkt eines über 15-jährigen politischen Rehabilitierungsprozesses, der seinen Anfang Ende der 1990er Jahre in einer Initiative von Studierenden an der Universität Wien und in einer parlamentarischen Anfrage der Grünen an den Bundesminister für Justiz genommen hatte. Denn das Denkmal des Berliner Künstlers Olaf Nicolai steht für das Ende der Ausgrenzung der Deserteure aus der Erinnerung an die Verfolgten des Nationalsozialismus. Der Band leistet dreierlei: Er dokumentiert den Denkmalprozess von den Anfängen bis heute, er ordnet das Projekt in den zeit- und kunsthistorischen Kontext sowie in die vergangenheitspolitischen Debatten ein und lässt schließlich erstmals Angehörige der zweiten und dritten Generation der Verfolgten in kurzen Essays zu Wort kommen.Thomas Geldmacher ist Mitarbeiter im Projekt Österreichische Opfer der nationalsozialistischen Militärgerichtsbarkeit.Magnus Koch, geboren 1967, Dr. phil, ist Mitarbeiter der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Von 2001 bis 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team der Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941 1944«.Hannes Metzler, geboren 1976 in Feldkirch, studierte Politikwissenschaft, Publizistik und Volkswirtschaft in Wien und Kopenhagen. Von 2001-2003 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojekts "Österreichische Opfer der nationalsozialistischen Militärgerichtsbarkeit", seit September 2006 ist er Lehrbeauftragter am Institut für Staatswissenschaft der Universität Wien.
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