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Sicherheitsrisiko NS-Belastung

Personalüberprüfungen im Bundesnachrichtendienst in den 1960er Jahren

Produktinformationen "Sicherheitsrisiko NS-Belastung"

Eine viel zu späte und halbherzige ÜberprüfungDie Studie widmet sich einer internen, von der bundesdeutschen Politik erzwungenen Personalüberprüfung im BND. Zwanzig Jahre nach dem Ende des "Dritten Reiches" wurde individuelle NS-Belastung hauptsächlich als mögliches Sicherheitsrisiko betrachtet. Zwar entließ der BND 68 von 157 überprüften Mitarbeitern, doch bekamen es die Verantwortlichen nicht nur bei den Überprüfungen selbst, sondern auch beim Umgang mit ihren Ergebnissen mit Problemen zu tun, die keine wirkliche "Selbstreinigung" gestatteten. Widerstände regten sich dabei nicht allein in Pullach, sondern, angesichts einer flexiblen Auffassung von Sicherheit unter veränderten politischen Vorzeichen, auch in Bonn.Band 4 der Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der BND-Geschichte

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