Meine Lene

Eine Liebeserklärung an die Dichterin Lene Voigt
Meine Lene
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  • Pauls, Tom
  • 2017
  • 335
  • gb
"Was Sachsen sind von echtem Schlag, die sind nicht tot zu kriegen." Lene VoigtTom Pauls verdankt... mehr
Produktinformationen "Meine Lene"
"Was Sachsen sind von echtem Schlag, die sind nicht tot zu kriegen." Lene VoigtTom Pauls verdankt Lene Voigt seine beliebteste Figur: die renitente Rentnerin Ilse Bähnert. Nun legt er eine Hommage an die große Dichterin vor, deren Leben aus Glück, aber vor allem aus tragischen Schicksalsschlägen bestand. Die überstand sie mit heiterem Optimismus. So ist diese Biographie auch eine Liebeserklärung an den Humor und den Lebensmut der Sachsen.Lene Voigts Leben ist ein Frauenschicksal zwischen Kaiserreich, Nazidiktatur und DDR. Mit Texten und Gedichten in Mundart wurde sie in den 1920er und 1930er Jahren populär - bis die Nazis das Sächsische als "unheldisch und jüdisch" diffamierten und in der DDR der Dialekt als Parodie auf Walter Ulbricht betrachtet wurde. Sie verlor ihr Kind, ihre Ehe scheiterte, ihr Liebhaber starb. Sie floh aus Sachsen nach München, Bremen und Berlin, landete später in der Psychiatrie, die sie, obwohl genesen, in der DDR nicht mehr verließ. Tom Pauls hat ihren "Glassiggern" zu einer Renaissance verholfen. Er trifft die Schriftstellerin an den Schauplätzen ihres Lebens, beschreibt ihre Begegnungen mit Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Hans Reimann, Stefan Zweig, Karl Valentin oder Werner Finck. Er zeigt eine Frau, deren freier Geist und Seelenstärke bis heute beispielhaft sind.Tom Pauls, geboren 1959 in Leipzig, ist Schauspieler und Kabarettist. Er war Gründungsmitglied des Zwinger Trios , das über die DDR hinaus große Bekanntheit erlangte. Bis 1990 war er für das Staatsschauspiel Dresden tätig. Gemeinsam mit Uwe Steimler und Holger Böhme kreierte er die Figuren Günther Zieschong und Ilse Bähnert. Seit 2007 ist Pauls Vorsitzender der Ilse-Bähnert-Stiftung, die sich für den Erhalt und die Förderung der sächsischen Sprache einsetzt.Dr. Peter Ufer leitet die Stadtredaktion Dresden der Sächsischen Zeitung. Er beschäftigt sich seit Jahren mit der Geschichte Sachsens und schrieb 1995 seine Dissertation zur Entwicklung der Leipziger Presse zwischen Französischer Revolution und Befreiungskriegen, die 1998 als Buch erschien.
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