Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Zur Startseite gehen

„Schützlinge des Marschalls“?

Kriegsgefangene Juden aus Frankreich und ihre Familien während des Zweiten Weltkrieges

Produktinformationen "„Schützlinge des Marschalls“?"

Waren die jüdischen Frauen und Kinder französischer Kriegsgefangener „Schützlinge des Marschalls“? Unter Staatsoberhaupt Philippe Pétain versuchten die wechselnden Vichy-Regierungen, diese besondere Verfolgtengruppe zu schützen. Das hinderte die deutsche Besatzungsmacht letztlich aber weder daran, eine unbekannte Anzahl dieser Frauen und Kinder in die nationalsozialistischen Vernichtungslager zu verschleppen und dort zu ermorden, noch daran, 243 von ihnen als Geiseln nach Bergen-Belsen zu deportieren. Die Schutzbemühungen des Vichy-Regimes bezogen sich nicht nur auf die mehr als 10 000 jüdischen Frauen und Kinder von Kriegsgefangenen, sondern auch auf die 10 000 bis 15 000 jüdischen Kriegsgefangenen selbst. Sie wurden nach der Niederlage Frankreichs im Sommer 1940 zusammen mit fast allen anderen französischen Kriegsgefangenen in das Deutsche Reich überstellt. Dort blieben sie in der Regel im Gewahrsam der deutschen Wehrmacht und überlebten auf diese Weise trotz der Judenverfolgung den Zweiten Weltkrieg.

Herstellerinformationen
Zu den Herstellungsinformationen gehören die Adresse und zugehörige Informationen des Herstellers des Produkts.

Metropol Verlag
Ansbacher Str. 70
10777 Berlin
info@metropolverlag.de

Verantwortliche Person für die EU
In der EU ansässiger Wirtschaftsbeteiligter, der sicherstellt, dass das Produkt den erforderlichen Vorschriften entspricht.

Metropol Verlag
Ansbacher Str. 70
10777 Berlin
info@metropolverlag.de

Sie finden den für das Produkt verantwortlichen Wirtschaftsakteur auf dem jeweiligen Produkt selbst, auf dessen Verpackung oder in einer dem Produkt beigefügten Unterlage. Diese Information ist in der Regel gut sichtbar angebracht, um Ihnen eine einfache Identifikation des Verantwortlichen zu ermöglichen.