Archäologie und Gedächtnis - NS-Lagerstandorte

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Archäologie und Gedächtnis - NS-Lagerstandorte
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  • Kersting, Thomas
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Erst seit den 1990er Jahren sind Reste aus der NS-Zeit in den Fokus der Archäologischen... mehr
Produktinformationen "Archäologie und Gedächtnis - NS-Lagerstandorte"
Erst seit den 1990er Jahren sind Reste aus der NS-Zeit in den Fokus der Archäologischen Denkmalpflege gerückt, die dann auch den Blick der anderen Verantwortlichen für die Bedeutung der vergänglichen Strukturen schärfte und ihre eigenen Methoden ausbaute. Häufig waren es Relikte in ehemaligen Konzentrationslagern, die zunächst freigelegt wurden. In diesem Zusammenhang sind Kooperationen mit den Gedenkstätten elementar, nichtzuletzt, weil dort auch die archäologischen Ergebnisse mit in die Gedenkstättenpräsentation einfließen.Eine Konferenz in Brandenburg a. d. H. richtete sich im Jahr 2015 an Kolleg(innen) an den Schnittstellen von Archäologie, Bauforschung, Geschichte und Gedenken. Die Wirkung archäologischer Forschung auf den Umgang mit den Denkmälern sowie ihr Effekt in der Öffentlichkeitswirkung wurde beleuchtet. Problemorientierte, bilanzierende Beiträge reflektieren den aktuellen Forschungsstand und den derzeitigen Umgang mit originaler Denkmalsubstanz in der Vermittlungsarbeit.Inhaltlich steht nicht nur Brandenburg im Zentrum, sondern auch Beiträge aus Thüringen, Sachsen, Niedersachsen, Bayern, Österreich und Polen sind vertreten. Gefördert wurden Tagung und Publikation durch die Stiftungen e v z -Erinnerung-Verantwortung-Zukunft, Brandenburgische Gedenkstätten und Topografie des Terrors, die Universität Wien und die Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.V.
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