„… a theyl fun jener kraft“ „… ein Teil von jener Kraft“

Jiddische Übersetzungen deutschsprachiger Klassiker in der Zwischenkriegszeit
„… a theyl fun jener kraft“ „… ein Teil von jener Kraft“
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  • Kotowski, Elke-Vera
  • (Hg.)
  • 2020
  • 144
  • gb
  • 100 Abb.
Das Interesse an deutschsprachiger Literatur war groß innerhalb der jüdischen Welt Osteuropas der... mehr
Produktinformationen "„… a theyl fun jener kraft“ „… ein Teil von jener Kraft“"
Das Interesse an deutschsprachiger Literatur war groß innerhalb der jüdischen Welt Osteuropas der 1920er und 1930er Jahre. Aber welche Autoren waren bei der jiddischsprachigen Bevölkerung besonders beliebt? Wer hat diese Bücher ins Jiddische übersetzt und herausgegeben?
Die vorliegende Publikation präsentiert eine Reihe von deutschsprachigen Klassikern und Bestsellern, die zwischen dem Ende des Ersten und vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in Litauen, Polen, Russland, der Ukraine, aber auch in Berlin ins Jiddische übersetzt und veröffentlicht wurden. So ist bisher kaum bekannt, dass beispielsweise Thomas Manns
„Zauberberg“ von Isaac Bashesvis Singer, dem bislang ersten und einzigen jiddischsprachigen Literaturnobelpreisträger, bereits 1930 auf Jiddisch erschien. Sein Bruder Israel Joshua Singer, ebenfalls ein bekannter Schriftsteller, übersetzte eine Reihe deutscher Märchen. Es existieren zudem jiddische Übersetzungen von Johann Wolfgang Goethe, Heinrich Heine, Friedrich Schiller, aber auch Bestseller zeitgenössischer Schriftsteller wie Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ oder Erich Kästners „Emil und die Detektive“, die allesamt in Moskau, Kiew, Vilnius oder Warschau publiziert wurden.

Ein Projekt des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien, mit einer Wanderausstellung zum Buch.
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