Jeannette Schwerin

Durch Bildung zu Sozialreform und Emanzipation
Jeannette Schwerin
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  • Maier, Dieter G.
  • 2016
  • 95
  • br
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Produktinformationen "Jeannette Schwerin"
Als Nachfahrin der bekannten jüdisch-spanischen Familie Abarbanell engagierte sich Jeannette Schwerin (1852-1899) in verschiedenen Organisationen der deutschen Frauenbewegung, so auch im Verein Frauenwohl und im Bund Deutscher Frauenvereine. Sie war Lehrerin von Alice Salomon und maßgeblich beteiligt u.a. an der Gründung der Deutschen Gesellschaft für ethische Kultur, der Mädchen- und Frauengruppen für soziale Hilfsarbeit sowie der Errichtung der ersten öffentlichen Lesehalle in Berlin. Als vielseitig gebildete Persönlichkeit gab sie in der kurzen Zeit ihres öffentlichen Wirkens wichtige Anstöße zur Sozialreform und Emanzipation, z.B. zu einer qualifizierten Ausbildung und gleichrangigen Beschäftigung der Frauen in der Wohlfahrtspflege sowie zu einem verbesserten Arbeitsschutz für Frauen. Dank ihrer anregenden Vorträge und Publikationen gewann sie auch im Ausland ein so hohes Ansehen, dass sie kurz vor ihrem viel zu frühen Tod als erste Deutsche in den Vorstand des "International Council of Women" gewählt wurde.Dieter G. Maier, geboren 1944, Diplom-Soziologe, bis 2009 Dozent an der Fachhochschule der Bundesagentur für Arbeit (heute Hochschule der Bundesagentur für Arbeit), Mannheim. Er hat mehrere Publikationen zur Geschichte der deutschen Arbeitsverwaltung veröffentlicht.Jürgen Nürnberger, geboren 1956, Diplom-Bibliothekar WB, ist Leiter der Bibliothek und Medien der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) Mannheim.
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