Ohne Haar und ohne Namen

Im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. Aus dem Engl. von M. Richter, A. Zettel u. a.
Ohne Haar und ohne Namen
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  • Helm, Sarah
  • 2016
  • 840
  • gb
Frauen, die andere Frauen quälen und töten - Ebenso einfühlsam wie schonungslos gibt Sarah Helm... mehr
Produktinformationen "Ohne Haar und ohne Namen"
Frauen, die andere Frauen quälen und töten - Ebenso einfühlsam wie schonungslos gibt Sarah Helm Einblick in das Leben im einzigen offiziellen Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück. In ihrer groß angelegten Reportage erzählt sie gleichermaßen vom bewegenden Kampf der Häftlinge ums Überleben wie von den grausamen Gewalttaten ihrer Peinigerinnen.An einem sonnigen Morgen im Mai 1939 marschierten rund 800 Frauen - Hausfrauen, Ärztinnen, Politikerinnen, Prostituierte - durch einen Wald rund 90 km nördlich von Berlin. Ihr Ziel war Ravensbrück, ein Konzentrationslager speziell für Frauen. Dicht zusammengedrängt wurden sie durch riesige Tore getrieben, während die Wärterinnen sie traten und schlugen. Doch das war nur der Beginn ihres Martyriums und viele weitere Frauen sollten ihnen folgen. Darunter auch die Schriftstellerin Margarete Buber-Neumann, Kafkas Freundin Milena Jesenská oder die Widerstandskämpferin Olga Benario. So beschreibt es die Journalistin Sarah Helm in ihrer packenden Reportage.Mit dem Buch hat sie den Opfern von Ravensbrück ein Denkmal gesetzt. Ihr gelang es, einige der heute noch lebenden Frauen dazu zu bringen, über das Unerhörte zu reden. Und so erzählt sie die grauenvolle Geschichte der Inhaftierten, aber auch die Geschichte der Frauen, die andere Frauen bewachten, erniedrigten, misshandelten und töteten."Fesselnd! ... Helm hat dank akribischer Arbeit viele der Überlebenden ausfindig gemacht und selbst mit ihnen gesprochen. Und was dabei herauskam ist mehr als erschütternd... Was am Ende dieses bedeutsamen Buches bleibt ist das Wissen um die Stärke, die in uns allen wohnt - für Gutes wie für Böses."Independent on Sunday"Dieses Buch verdient große Aufmerksamkeit, zum einen wegen Helms wichtigen Interviews mit Überlebenden, zum anderen als elegant geschriebene Geschichte von Ereignissen, die uns einen zusätzlichen Einblick in den Nationalsozialismus und das Schicksal seiner Opfer bietet."Publishers Weekly"eine gut recherchierte und hervorragend präsentierte Geschichte"Washington Post"Tiefgründig und bewegend"The Observer"Helm ist eine unermüdliche Rechercheurin. Sie hat die Aussagen Dutzender Frauen aufgenommen, viele von ihnen aus Osteuropa, die zuvor häufig geschwiegen hatten; sie beschreibt die medizinischen Experimente der Nazis im Lager aus der Sicht der angstvollen Opfer; und sie rekonstruiert die Geschichte des nahe gelegenen Jugendlagers. Sie lässt unvorstellbares Leiden durch Hunderte von persönlichen Geschichten fast nachfühlbar werden. Mit Recht nennt sie ihr Buch die erste umfassende 'Biographie' von Ravensbrück, die am Anfang beginnt und am Schluss endet."The Guardian"Als man glaubte, schon alles über die Konzentrationslager zu wissen, schrieb Helm die Geschichte dieses häufig ignorierten Frauenlagers. ... Helm erzählt die packende Geschichte der Frauen, die überlebten und die Kraft hatten, der Autorin und uns über 60 Jahre danach von ihrem Schicksal zu berichten."Kirkus Reviews"Die Details strömen heute in solcher Fülle hervor, dass sie manchmal schwer zu kontrollieren scheinen. Überlebende wollen reden, Dokumente aus Kriegsverbrecherprozessen sind zugänglich geworden, Archive haben sich seit dem Zusammenbruch der Sowjetherrschaft geöffnet. All das erlaubt es Sarah Helm, die 'Biographie' des Lagers akribisch und, unerschrocken zu schreiben. Ihr Buch kommt keinen Augenblick zu früh."The Economist"Großartig recherchiert und unglaublich bewegend ... Helms Buch, das zu großen Teilen auf Gesprächen mit Überlebenden basiert, ist ein Muster an Sensibilität und Seriosität."Sunday TimesSarah Helm arbeitet als Journalistin und Autorin in London.
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