Ferien am Waldsee

Erinnerungen eines Überlebenden, Hg. von A. Eibl
Ferien am Waldsee
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  • Laszlo, Carl
  • 2021
  • 170
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März 1944. Die deutsche Wehrmacht besetzt Ungarn. Als Jude wird der gerademal 20-jährige Carl... mehr
Produktinformationen "Ferien am Waldsee"
März 1944. Die deutsche Wehrmacht besetzt Ungarn. Als Jude wird der gerademal 20-jährige Carl Laszlo mit seiner gesamten Familie aus seiner Heimatstadt Pécs (Fünfkirchen) nach Auschwitz-Birkenau deportiert. 45 seiner Familienmitglieder werden sofort bei ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet. Der junge Mann übersteht eine erste Selektion durch Dr. Josef Mengele. Doch Auschwitz ist erst der Anfang. Bis zu seiner Befreiung durch heranrückende sowjetische Truppen im Frühjahr 1945 durchlebt Laszlo die Hölle der nationalsozialistischen KZ-Vernichtungsmaschinerie in vier weiteren Todeslagern: Sachsenhausen, Buchenwald, Ohrdruf und Theresienstadt.

Der 1955 erstmals unter dem düster-ironischen Titel „Ferien am Waldsee“ publizierte und seitdem zu Unrecht in Vergessenheit geratene fiktionalisierte Überlebensbericht des später in Basel und darüber hinaus weithin bekannten Kunstsammlers, Schriftstellers und Psychoanalytikers Carl Laszlo (1923–2013) ist eines der frühesten literarischen Zeugnisse des Holocaust – und ein seltenes Dokument der ästhetischen Bewältigung des letztlich unsagbar bleibenden Grauens.

Mit einem Nachwort von Bestsellerautor Alexander von Schönburg
und Fotografien Carl Laszlos von Andreas Baier

"...eine Geschichte, die größer ist als das Leben."

– Roman Bucheli, NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

"Knapp 70 Jahre nach der Erstpublikation scheint die Zeit überreif für die Wiederentdeckung dieser so erstaunlichen wie einmaligen Mitschrift eines Menschheitsverbrechens."

– Wolfgang Paterno, PROFIL

„Ein großer Text, ein zeithistorisches Zeugnis.“

– Alex Rühle, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

"...eine Stimme des Jahrhunderts."

– Peter von Becker, DER TAGESSPIEGEL

„Hier unternimmt ein Überlebender eine Selbstermächtigung im Angesicht des Horrors und seiner Erzählweisen.“

– Margarete Affenzeller, DER STANDARD

"...ein erschütterndes Dokument. Und gleichzeitig grossartige Literatur."

– Markus Wüest, BASLER ZEITUNG
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