Michelangelo und die jüdische Moderne

Poetik, Exegese und Narrative/Poetics, Exegesis and Narrative
Michelangelo und die jüdische Moderne
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  • Biemann, Asher D.
  • 2017
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Die moderne jüdische Rezeption der Werke Michelangelos als Spiegel hybrider Identität und... mehr
Produktinformationen "Michelangelo und die jüdische Moderne"
Die moderne jüdische Rezeption der Werke Michelangelos als Spiegel hybrider Identität und Selbstschöpfung.Warum beschäftigten sich jüdische Schriftsteller, Denker und Reisende immer wieder mit den Werken Michelangelos? Was bedeutete die Italienreise für die Identität deutscher Juden im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert? Was sahen jüdische Besucher in den Figuren der Sixtinischen Kapelle? Und wie wurde die Moses Statue in der jüdischen Vorstellung zum Leben erweckt? Von Heinrich Heine zu Sigmund Freud, von Hermann Cohen zu Franz Rosenzweig, von Georg Simmel zu Martin Buber erzählt dieses Buch eine Geschichte der modernen jüdischen Begegnung mit den Bildwerken Michelangelos, einer Begegnung, die sich zwischen Traum und Wachsein, Versteinerung und Lebendigwerden, Liebe und Entfremdung vollzieht.This book explores the cultural and intellectual affinities between modern Judaism and the life and work of Michelangelo Buanrroti. It argues that Jewish intellectuals found themselves in the image of Michelangelo as an "unrequited lover" whose work expressed loneliness and longing for humanity's response. Turning to the uncanny, Jewish writers brought to live Michelangelo's sculptures, seeing in them their own worldly and emotional struggles. While the Moses statue often became and archetype of Jewish liberation politcs, the Sistine Chapel appeared as a manifesto of prophetic socialism, devoid of its Christian elements. Jewish self-recognition in Michelangelo's work thus offered an alternative to the failed promises of the German enlightenment.
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