Film als Midrasch

Der Golem, Dybbuks und andere kabbalistische Elemente im populären Kino
Film als Midrasch
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  • Davidowicz, Klaus S.
  • 2017
  • 155
  • gb
Film als Quelle zum JudentumWie fanden kabbalistische Literatur und ihre Elemente ihren Weg auf... mehr
Produktinformationen "Film als Midrasch"
Film als Quelle zum JudentumWie fanden kabbalistische Literatur und ihre Elemente ihren Weg auf die Leinwand? Wie wurden jüdische mystische Themen und Motive in Spielfilmen - von der Stummfilmzeit bis zur Gegenwart - weltweit verarbeitet? Diese Studie zeigt, dass Filme genauso eine Quelle zum Judentum sind wie ein mittelalterlicher Midrasch. Der Schwerpunkt dieser Untersuchung liegt auf dem amerikanischen Kino, von Paul Wegeners Golem-Filmen bis zu David Aronofskys "Noah" (2014). In den vorgestellten Filmen ist die jüdische Mystik keineswegs nur Beiwerk. Vielmehr stellen die Filme in ihrer Auseinandersetzung mit den kabbalistischen Texten auf intertextuelle Weise einen durch und durch modernen Kommentar zur jüdischen Kultur dar und haben das Bild jüdischer Religion in der Populär-Kultur entscheidend geprägt.Klaus S. Davidowicz, geb. 1963 in Berlin. Magisterstudium der jüdischen Studien an der Heidelberger Hochschule für Jüdische Studien und der Pädagogik und Germanistik an der Universität Heidelberg. 1993 Promotion an der Universität Wien im Fach Judaistik, von 1994 - 1998 Universitätsassistent am Institut für Judaistik an der Universität Wien, Habilitation 1998, seitdem ausserordentlicher Universitäts-Professor für Judaistik an der Universität Wien, seit 2003 AHS-Lehrer für Jüdische Geschichte am ZPC-Gymnasium Wien. Forschungsschwerpunkt ist die jüdische Philosophie- und Geistesgeschichte, wovon seine Bücher (Gershom Scholem und Martin Buber (1995); Kabbala, geheime Traditionen im Judentum (1999)) und Artikel zeugen.
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