Die Freuden des Teufels

Roman. Übersetzt von F. Zwerg. Nachwort von K.-M. Gauß
Die Freuden des Teufels
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  • Kanowitsch, Grigori
  • 2017
  • 160
  • gb
In das beschauliche Leben eines Städtchens dringen Gewalt und Krieg ein und spalten die... mehr
Produktinformationen "Die Freuden des Teufels"
In das beschauliche Leben eines Städtchens dringen Gewalt und Krieg ein und spalten die Bevölkerung. Unter den über Jahre friedlich zusammenlebenden Menschen entsteht ein Kampf zwischen Gut und Böse, der vertraute Nachbar wird zum Fremden, der Freund zum Verräter.Für Liebhaber von Siegfried Lenz und Arno SurminskiGrigori Kanowitsch wurde 1929 als Sohn eines jüdischen Schneiders in Kaunas geboren. 1953 beendete er in Vilnius sein Slawistik-Studium. Er schrieb Filmszenarien und Theaterstücke und übersetzte Lyrik und Prosa aus dem Litauischen ins Russische. Mit seinen in russischer Sprache verfassten Romanen setzte er dem vom Aussterben bedrohten litauischen Judentum ein Denkmal. Sie erlangten wegweisende Bedeutung für das wiedererwachende Judentum in der gesamten ehemaligen Sowjetunion, auch wenn sie nur in Litauen gedruckt werden durften sie kursierten als illegale Kopien auf dem Gebiet der ganzen UdSSR. Kanowitsch war Mitglied des S j dis-Rats und leitete von 1988 bis 1993 die jüdischen Gemeinden Litauens. 1993 emigrierte er nach Israel. Von 1995 bis 1999 war er israelischer Korrespondent bei Novoje ruskoje slovo , der größten russischen Zeitung in den USA. 1995 erhielt er den Orden des litauischen Großfürsten Gediminas 3. Klasse.Karl-Markus Gauß, geb. 1954, schreibt für große Zeitungen wie die 'ZEIT', die 'FAZ', die 'NZZ' und 'Die Presse'. Er ist Autor und Herausgeber der Zeitschrift 'Literatur und Kritik' und lebt heute in Salzburg. Der Essayist erhielt 2006 für sein Gesamtwerk den 'Georg-Dehio-Buchpreis' des Deutschen Kulturforums östliches Europa sowie den 'Manès-Sperber-Preis', 2007 den 'Mitteleuropa-Preis' und 2009 den 'Donauland-Sachbuchpreis'. Im Jahr 2010 wurde ihm der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay verliehen, 2014 der Österreichische Kunstpreis in der Kategorie Literatur.Franziska Zwerg, geboren 1969, studierte in Berlin und Moskau Slawistik, Germanistik und Theaterwissenschaft. Sie übersetzte u.a. Ich bin Tschetschene von German Sadulajew und Milch und Honig von Wladimir Lortschenkow.
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