Ni kaza en Turkiya

Erzählungen jüdischer Autoren aus Istanbul. Essay von L. Mignon
Ni kaza en Turkiya
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  • Riemann, Wolfgang
  • (Hg.)
  • 2018
  • 149
  • gb
Der in diesen Band aufgenommene Text „Istanbul im September 1955“ von Stella Acıman ist ein... mehr
Produktinformationen "Ni kaza en Turkiya"
Der in diesen Band aufgenommene Text „Istanbul im September 1955“ von Stella Acıman ist ein Auszug aus Acımans 2006 erschienem Roman Bir Masaldı Geçen Yıllar: 1926-1960 [Die vergangenen Jahre waren wie ein Märchen: 1926-1960]. Darin erzählt sie die Lebensgeschichten von Frauen in Istanbul, die verschiedenen Generationen und Kulturen angehören. Sie kommen aus dem armenischen, griechischen, muslimischen und jüdischen Kulturkreis. Stella Acımans Werk ist von diesen beiden Grundsätzen geprägt: „Wir müssen uns mit unserer Vergangenheit auseinandersetzen.“ Und: „Die gesellschaftlichen Gruppen müssen miteinander, nicht gegeneinander agieren.“
Der Text „Jak Samanons Schulzeit“ ist ihrem zweiten Buch Kimsin Sen Jak Samanon? [Wer bist du, Jak Samanon?] aus dem Jahr 1997 entnommen. Dieses Buch basiert auf den Erinnerungen der Großmutter der Autorin.
Berta Brudo wird in dem Band Hatırlıyorum [Ich erinnere mich] von Yahya Koçoğlu aus dem Jahre 2003 befragt. Das Buch enthält die Lebensgeschichten und die Erlebnisse von 15 Personen griechischer, armenischer und jüdischer Herkunft, die heute alle älter als 60 Jahre sind. In dem dort wiedergegebenen Interview unterstreicht sie ihre türkischen Identität, denn sie sagt: „Önce Türk, sonra Musevi’yim“ [Ich bin zuerst Türkin, dann Jüdin].
Die Erzählung „Ich habe Monsieur Moiz nicht umgebracht“ [Mösyö Moiz'i Ben Öldürmedim] von Mario Levi erschien zuvor als erster ins Deutsche übersetzter Text des Autors in Modern Türk öyküleri / Moderne türkische Erzählungen. Auswahl und Übersetzung von Wolfgang Riemann. München: dtv zweisprachig, 2007. - Mario Levis drei Kurzerzählungen „Eine Gewissensfrage“, „Exil“ und „Das letzte kleine Spiel“ sind dem Band Bir Cümlelik Aşklar [Liebesgeschichten in einem Satz], Istanbul 2016, entnommen.
Die Erzählung „Bar Mizwa“ von Roni Margulies ist dem Band Gülümser Çoçukluğum Ardından [Nach meiner lächelnden Kindheit] aus dem Jahr 2000 entnommen. Der Text „Ni Kaza en Turkiya“ ist ein Auszug aus der Geschichte „Kısa Bir Sahil Şeridi“ [Ein kurzer Küstenstreifen] aus dem Band Bugün Pazar Yahudiler Azar [Heute ist Sonntag, da toben sich die Juden aus], der 2006 herausgekommen ist. Die Gedichte „Briefe nach Polen“ sind aus einem unveröffentlichten Manuskript übersetzt.
Die Erzählung „Mat“ brachte İzel Rozental 2010 in dem Band Moda Sevgilim [Mein geliebtes Moda] heraus. Die Erzählung „Fritz J. Mendelsohn“ ist dem Band „F.“ - Mizah Yazıları [„F.“ - Humoristische Schriften] aus dem Jahre 2002 entnommen.
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