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Armbruster Jörg

Willkommen im gelobten Land?

Zehntausende deutsche Juden emigrierten nach Palästina - vor, während oder nach der NS-Zeit. Doch die große Hoffnung, hier einen sicheren Zufluchtsort zu finden und willkommen zu sein, erfüllte sich für viele nicht. Der vielfach ausgezeichnete Fernsehjournalist Jörg Armbruster hat sich auf ihre Spuren begeben und die letzten Überlebenden getroffen.Das Verlassen Deutschlands war für jüdische Emigranten, Zionisten und Überlebende der Shoah mit harten Einschnitten oder traumatischen Erfahrungen verbunden. Sie mussten alles hinter sich lassen: ihr Umfeld, ihre Kultur, ihre Sprache, ja ihre gesamte Lebensgrundlage. Doch die "Jeckes", wie man die deutschen Juden abfällig nannte, wurden beäugt als Fremde. Und viele blieben es lange - obwohl sie endlich nicht mehr zu einer Minderheit gehören wollten. Oft schlossen sie sich daher auch in der neuen Umgebung zusammen, wie etwa im "Kibbuz Buchenwald".Jörg Armbruster ist auf bewegende Geschichten und Lebensläufe gestoßen, die davon zeugen, wie schwierig es ist, eine neue Heimat zu finden. Und er erzählt davon, wie Herkunft und Erfahrungen der "Jeckes" deren Nachfahren in der zweiten und dritten Generation bis heute prägen.Jörg Armbruster, einer der bekanntesten ARD-Auslandskorrespondenten und früherer Moderator des ARDWELTSPIEGELS, wurde Zeuge der Zeitgeschichte bei seiner Berichterstattung zur Revolution in Ägypten 2011, als der Rücktritt des Präsidenten Husni Mubarak am 11. Februar während einer Live-Schaltung der Tagesschau zu Armbruster bekannt wurde. Er kommentierte die plötzlich aufkommenden Jubelschreie vom Balkon, während die Kamera von dort in die Menge schwenkte.
Untertitel: Deutschstämmige Juden in Israel
Jahr: 2016
Art: gb
Seiten: 286
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